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La macchina del tempo
Museo storico
Alfa Romeo

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La macchina del tempo - Museo storico Alfa Romeo

LA MACCHINA DEL TEMPO
MUSEO STORICO ALFA ROMEO
(Arese, MI)

Fiandre und die Automobilindustrie sprechen beinahe dieselbe Sprache. Effizienz, hohe Leistungsfähigkeit, akribische Präzision und Geschwindigkeit sind Aspekte, die beide Sektoren gemein haben. Wieder einmal fügt das vielseitige Unternehmen ein Beispiel für Spitzenleistung zur langen Liste erfolgreicher Kooperationen hinzu. Nachdem man von der FCA Group in das Restaurierungs- und Erneuerungsprojekt des Alfa Romeo-Museums in Arese einbezogen worden war, das vom Turiner Studio Camerana&Partners kuratiert wird, reagierte Fiandre auf die Anforderungen des Kunden mit einem hochwertigen Produkt, das nicht nur die ästhetischen Erwartungen zufriedenstellen konnte, sondern auch nachhaltig ist und eine rasche Umsetzung erlaubte.

In Arese, nur wenige Kilometer vom Stadtgebiet Mailands entfernt, wurde nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten am 30. Juni 2015 „La macchina del tempo – Museo Storico Alfa Romeo“ als wesentlicher Schritt eines breit angelegten Programms für einen Neustart der Marke wiedereröffnet, um eine faszinierende, aufregende Reise durch die Legende zu bieten. Der Standort, in den 1960er Jahren Firmenzentrale und Fabrikgelände des Fahrzeugbaus, der später stillgelegt wurde, hat eine wichtige symbolische Bedeutung für die Unternehmensgeschichte. Der gesamte Komplex ist eine Kombination alter und neuer Elemente, die gleichzeitig klar gegliedert und doch miteinander verflochten sind, und stellt so eine Verknüpfung zur prestigeträchtigen Marke Alfa Romeo her. Starke, symbolträchtige Strukturen, harmonisch in das bestehende Museum integriert und als monumentales Designelement angepasst, stellen mit eindeutig zeitgenössischer Entschlossenheit das Band der Kontinuität zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft wieder her.

Ein helles „neues Alfa-Rot“ kündigt laut vernehmlich, dennoch ruhig und unaufdringlich als Auftaktnote, auf der fernen Schnellstraße die Wiedergeburt an – die elegante Schönheit der schlanken, filigranen und kompakten Bauform ist Ausdruck einer unverwechselbaren Unternehmensidentität. Mit schwungvollen Kurven, schwelgerisch in eine ausdrucksstarke Formensprache transformiert, gleitet das „Markenzeichen“ in die vorhandene Silhouette, inder es mit seiner geschmeidigen, rastlosen Form Spannung und Dynamik erzeugt. Benedetto Cameranas Helligkeit durchbricht die ursprüngliche Struktur der Gebrüder Latis und verleiht ihr Auftrieb, indem sie eine strategische Verbindung zur traditionellen Exzellenz herstellt und ihr eine stolze Überhöhung verschafft. Ein metallicrotes Vordach – mit der Alfa Romeo „Biscione“ – erstreckt sich über das gesamte Gebäude und verleiht der formalen, grauen Eintönigkeit der historischen Industrieumgebung neue Vitalität, die unter der Leitung der örtlichen Denkmalschutzbehörde sorgfältig instand gesetzt und umqualifiziert wurden. Da die alte Verlaufsanordnung komplett modifiziert wurde, markiert der „rote Faden“ als Leitmotiv die neue Route. Die subtile, elegante Geste, verführend und faszinierend zugleich, begrüßt die Besucher am neuen Eingang auf der Nordseite und führt sie zum diametral gegenüberliegenden Teil mit der Ausstellung. Das Innere des Museums ist in drei verschiedene, spiralförmig aufsteigend angeordnete Bereiche gegliedert, die auf den drei Leitprinzipien basieren und strategisch und szenografisch das Wesen des Unternehmens erläutern: Timeline portraitiert die historische und industrielle Kontinuität der Marke, Beauty befasst sich mit klassischem und modernem Design, und Speed präsentiert ausgeprägte technologische Forschung und Leichtigkeit. Der Rundgang endet in einem Multimediaraum mit Virtual-Reality-Filmen in 360-Grad-Projektion. In der ersten Etage findet man ein vielfältiges Sortiment an begleitenden Serviceleistungen, einem Archiv, einem Buchladen, Geschäften, Cafés, Veranstaltungsräumen, einem Dokumentationszentrum sowie einem Ausstellungsraum mit Auslieferungsbereich und Prüfstrecke.

Das Architektenbüro Camerana&Partners hat eine „Markenarchitektur“ gestaltet, die in ihrem futuristischen Layout Technikgeschichte und Erbanlagen (Farbe, Linien, Dynamik) synthetisiert und die „rote Signatur“ dieser erstklassigen Sportwagen modernisiert. Das Alfa Romeo-Museum wird zu einem historischen Katalysator mit moderner Ausdrucksweise. Die Liebe zum Detail sowie die sanften, fließenden Formen sind ein unverwechselbarer Verweis auf Alfa Romeos Liniengebung – die Erfindung einer „automobilen Architektur“.

 Der ursprüngliche Plan des Quartiers wurde beibehalten, wobei der Architekt das Ziel verfolgte, Zeichen der Zeitmäßigkeit hinzuzufügen und Bestehendes durch Umgestaltung für neue Funktionen verfügbar zu machen. Der umsichtige und gewissenhafte Umgang mit dem Erbe der Industriegebäude konzentrierte sich auf die Bauausführung, um Homogenität und Kontinuität sicherzustellen: Eine präzise Neuqualifizierung der vorhandenen Gesamtheit mit einer modernen Anspielung in ihrem ganzheitlichen Design. Mehr als 30.000 m an Boden- und Deckenplatten, mit der Zeit ruiniert und unbrauchbar, wurden geschickt ersetzt und neu platziert. GranitiFiandre S.p.A. kam eine maßgebliche Rolle bei dieser wichtigen Restaurierung zu, indem man ein Produkt realisierte, das alle für das Projekt erwarteten Leistungen in besonderem Maße umfasste. Durch Umsetzung der typischen Vorteile der Maximum Fiandre Extralite®-Technologie hat das Unternehmen nachhaltige Platten geschaffen, die mit dem Großformat von 100x100 cm, der Leichtigkeit von 6 mm Stärke und der Widerstandsfähigkeit von Feinsteinzeug nahezu exakt die formale Erscheinungsform der ursprünglichen Platten reproduzieren. Die neuen Platten in Alfa Romeo Black of Fiandre lassen sich beim Legen problemlos positionieren, vereinen Leichtigkeit mit Widerstandsfähigkeit, und sind damit die ideale Lösung für ein Museum, in dem Autos ausgestellt werden. Die hohe Beständigkeit gegenüber chemischer Einwirkung und Abnutzung garantiert eine im Zeitablauf unveränderliche Oberfläche. Auch die Informationstafeln, die in den Boden eingelassen sind und die chronologische Aufeinanderfolge der Autos angeben, wurden bei Fiandre in Auftrag gegeben. Ein spezielles Sandstrahlverfahren, veredelt mit Harz im firmeneigenen Alfa Romeo-Rot, hat diese besondere Bearbeitung der Feinsteinzeugplatten möglich gemacht.

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